ICP 659

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    • Hallo,

      danke für die Übersendung der Ergebnisse.

      Mein Hauptproblem ist wohl wie vermutet bzw auch gewusst PO4, und ein wenig auch das Jod und Mangan sowie Spurenstoffe, die zu niedrig sind.

      Bei einem errechneten PO4 Wert von 3,8 (!) brauche ich doch eigentlich gar nicht über Adsorber oder sonstige Sachen wie Elementals nachdenken. So wie ich das sehe ist die einzige Möglichkeit, hier schnell sehr viel Wasser zu wechseln. Und dann zu schauen, ob der Wert wie es zu erwarten wäre fällt oder direkt wieder so ist oder wird, also sich schnell wieder viel PO4 im Wasser löst.

      Der doppelt bis vierfach zu hohe Jod- und Mangangehalt würde sich so ja automatisch auch mit anpassen lassen, des Weiteren die restlichen, zu niedrigen, Spurenstoffe nach oben korrigieren lassen.

      Oder seh ich das nun komplett falsch?

      Danke und viele Grüße
    • hi Roi. Könntest du ein wenig Infos zum Becken geben?
      Stell gerne die Analyse hier rein. So weist nur du wovon du sprichst und Hilfe wird schwierig.
      grundsätzlich wenn man es liest würde man Dir wohl recht geben. Die interessantere Frage wäre aber was läuft da verkehrt? Aber dazu bräuchte man so viele Infos wie möglich.
      Und wenn dein Ausgangswasser ein Problem hat bringt dir ein WW nicht so viel.
    • Hi, danke für Deine Antwort, und gerne, anbei die Analyse.

      Das Becken hat 470 Liter, Raumteiler, an der schmalen Seite eine Riffkeramik. Das Becken an sich ist schon recht alt, inklusive der festen Riffkeramik. Die Steine sind teilweise auch älter, teilweise nach und nach getauscht. Umzug vor 4,5 Jahren, da wurde der Sand teilweise ausgetauscht.

      Aufgrund einer Motivationsdelle gab es seit Umzug, und teilweise vorher schon, nur noch alle paar Monate mal einen Wasserwechsel und auch sonst überschaubar viel Pflege und auch zu wenige T5 Röhrenwechsel. Auch war mein Mischbettharz, das sich für die Herstellung des Nachfüll- und Wasserwechselwassers verwende, erschöpft, sodass ich einige Monate (schätze ich) mehr oder weniger Bodenseewasser ins Becken gekippt habe (da war es wieder positiv, dass ich keinen Wasserwechsel gemacht habe...). Das Harz ist inzwischen getauscht und das hergestellte Wasser hat keinen Leitwert mehr, wie sich das gehört. Des Weiteren gab es nun wieder einige regelmäßige Wasserwechsel und den beginnenden Versuch, Nitrat (ist mit ~25-30 noch im Rahmen und im Vergleich zum PO4 an sich viel zu niedrig, finde ich) und Phosphat mit NO3-PO4-X in den Griff zu kriegen.

      Das Becken steht an sich und spannenderweise die ganze Zeit mit Weich- und Hornkorallen sehr gut da. Da aber wieder LPS/SPS rein sollen und die o.g. Motivationsdelle überwunden wurde, soll sich nun etwas ändern.

      Zu Deiner Befürchtung nochmal: Das Ausgangswasser für einen großen Wasserwechsel sollte kein Problem darstellen, siehe oben.

      Die Frage ist halt, was bringt es mir. Das werde ich vermutlich erst nach zwei/drei großen Wasserwechseln feststellen. Ggf geht es dann mit Sand, Steinen und der Riffkeramik weiter. Irgendwann ist die Frage, ob man nicht gleich alles austauscht und quasi neu startet. Da weiß ich aber nicht, wie weit ich den Weg gehe. Bzw eben, was eine sinnvolle Vorgehensweise ist.

      Viele Grüße
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    • hi.
      die Frage stellst du dir ja selber, wo die Reise hingehen soll und was du ins Projekt stecken möchtest.
      Ich denke 3 größere WW mit 60 Litern alle 3 Tage wir ein wenig gerade rücken.
      Die Frage ist aber, wo hat sich dein Po eingelagert, Sande, Deko? Oder gammelt es einfach.
      Kennst du das Rebiotic von Fauna? Evtl hilft es dir wieder in die Spur zu finden?
    • 60 Liter ist mein Standardwasserwechsel. Also zu der Zeit, wo ich diesen regelmäßig alle 1-3 Wochen gemacht habe. Ich hatte aktuell eher an 50% gedacht, also über 200 Liter. Ist halt ein deutlich größerer Impact, keine Frage. Was meinst Du?

      Wo PO4 eingelagert ist, kann ich nicht sagen. Vermutlich überall. Gammelecken habe ich eigentlich keine, außer direkt unter den Steinen, da liegt aber nicht viel Sand, da die Steine direkt auf dem Boden liegen.

      Das Rebiotic sagt mir nichts, schaue ich mir nachher direkt mal an, danke!
    • Also ich habe "nur" Weich- und Hornkorallen drin. Dazu zwei LPS Tester und einen SPS Tester. Ich denke, dass v.a. die Weich- und Hornkorallen das problemlos packen, mit denen kannst ja nahezu alles anstellen. Mit den Fischen und Wirbellosen bin ich mir natürlich nicht so sicher. Klar ist, dass ein größerer Wechsel natürlich effizienter ist als kleinere Wechsel. Eventuell mach ich so nen Mittelding. 80 bis 100 Liter, mal gucken.

      Das Rebiotic - wieviel brauch ich denn da für ne "Kur"? Der Inhalt der verschieden großen Dosen wird in Milliliter angegeben, die Tagesdosen in Gramm. Das macht es unnötig kompliziert. ;-)